Körperkern Temperatur

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Unser Körper ist darauf getrimmt die Körperkerntemperatur konstant zu halten, egal wie die Umgebungstemperatur gerade ist. Menschen sind homoiotherme Lebewesen, also gleichwarm. Wir regulieren die Temperatur um einen individuellen Sollwert herum. Diese liegt im Normalfall bei 35,7 bis 37,3 Grad Celsius. Dieser Wert bezieht sich aber nur auf die Körperkerntemperatur der Lebenswichtigsten Organe. Die Körperkerntemperatur wir von unserem Gehirn reguliert.

DIe äußere Körperschalle kann von der Körpertemperatur stark abweichen. Diese liegt meist bei 32 bis 34 Grad Celsius. Diese wird von der Hautdurchblutung und von der Umgebungsluft beeinflusst.

Ist die Umgebungsluft eher kalt, sinkt die Schalentemperatur. Die Kerntepeeratur bleibt dabei konstant.

Bei einer kalten Umgebung wird die Durchblutung der Haut verringert, was zu einer Abnahme der Schalentemperatur und zur Erhaltung der Wärme im Körper führt.

Hingegen wird bei einer warmen Umgebungsluft die Durchblutung der Haut verstärkt, was zu einer erhöhten Hauttemperatur führt, die wiederum zu einer größeren Wärmeabgabe führt.

Das alles wird über den Hypothalamus gesteuert. Dieser versucht die Körpertemperatur über den Tag zwischen +/-1 Grad Celsius zu stabilisieren. Dieser Wert schwankt natürlich, hängt immer von der Aktivität des Stoffwechsels ab. Die Schwankungen kriegen Frauen besonders in ihre Zyklusphase zu spüren. Im Normalfall ist die Körperkerntemperatur in der Nacht niedrig, da wir in der Zeit die meisten Stoffwechselprozesse herunter fahren.

Stakre Schwankungen im hohen oder niedrigen Bereich kann zu vielen Problemen im menschlichen Körper führen:

  • Herz-Kreislauf

  • Nervensystem

  • Muskelschäden

Fieber ist im Grunde genommen ein Anzeichen für den Gesundheitszustand unseres Körpers.

Aber auch eine hohe Temperatur kann eine therapeutische Wirkung haben. Hierbei zeigt unser Körper eine Reaktion auf ein Problem im Körper und aktiviert damit das Immunsystem!

Während einer Belastung kann die Körperkerntemperatur um das 10-20fache ansteigen. Unser Körper kann aber nur ein Teil, weniger als 30% der erzeugten Wärme in Energie umwandeln. Der restliche Teil wird an die Umgebungsluft abgegeben. Entweder durch:

  • Konduktion - Wärmeabgabe durch direkten Hautkontakt

  • Strahlung - in Form von elektromagnetischen Wellen

  • Konvektion - Wärmeaustausch über Luft oder Wasser

  • Evaporation - Wärmeverlust durch Verdunstung von Schweiß auf der Haut

Natürlich kann unser Haut auch Wärme absorbieren, also aufnehmen.

Fazit:

Für uns als Athleten ist es interessant die Körperkerntemperatur zu beobachten, da sie Auskunft über die Anpassung an die Hitze widerspiegelt und somit unsere Leistung bei Wärme steuert.

Vor allem können wenige Kohlenhydrate aufgenommen werden und in Energie umgewandelt werden, da die Kohlenhydratverstoffwechslungsrate bei Hitzebedingungen abnimmt. Das kann zu Leistungseinbrüchen führen.

Trainieren wir öfters bei höheren Temperaturen, gewöhnt sich der Körper mit der Zeit dran. Der flüssiger Anteil des Blutplasmas steigt, somit erhöht sich unser Schwitzreservoir. Uns steht mehr Flüssigkeit zur verfügung. Wir können somit mehr und besser schwitzen. Also besser unsere Temperatur regeln.

Für uns als Athleten wäre eine Körperkerntemperaturmessung sinnvoll um unseren Körper aus gesundheitlichen Gründen zu überwachen. Bei den Profis sieht die Sache etwas anders aus. Sind sie nicht optimal an die Wettkampfbedingung angepasst, können sie keine optimale Performance abliefern, somit auch den Weg aufs Treppchen riskieren.

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Kohlenhydrat - Aufnahme